57 Gedichtinterpretation Reisen

Benn fragt den leser ob sie nach ihrer reisen tatsächlich die wunder erlebt haben die sie zuvor erwarteten v 1 4.
Gedichtinterpretation reisen. Anonym hat gesagt in einem gedicht aus dem jahr 1950 mit dem titel reisen beschreibt gottfried benn die illusion die in dem versuch des modernen menschen liegt das eigene ich durch die reise in fremde städte mit der erfahrung des originären anderen anzureichern und zu erweitern. Das im jahr 1950 publizierte gedicht reisen von gottfried benn eröffnet eine dialogische sprechsituation in welcher das lyrische ich sich von einer offenkundig vorhandenen reisemanie seines gesprächspartners distanziert. Früher war das anders schon allein weil reisen beschwerlicher und zeitaufwändiger war. Bereits in dieser strophe fällt der gereizte ton hinter der fragestellung auf es wird sofort deutlich dass benn diese erlebnisse anzweifelt und eine eigene fest meinung aufzuweisen hat. Meinen sie zürich zum beispiel sei eine tiefere stadt wo man wunder und weihen immer als inhalt hat. Der reisende nimmt die reise wahr das was ihm oder ihr begegnet und setzt es in beziehung zu sich selbst den erfahrungen und bisherigen eindrücken. Ludwig uhland reisen ein überraschender meinungswechsel im gedicht das folgende gedicht wirft ein sehr interessantes licht auf eine zunächst scheinbar reisefeindliche haltung.
Jedoch sollten wir für eine fundierte gedichtanalyse ein wenig spaß an der sache mitbringen denn. Das reisen selbst kann reflektiert werden. Bahnhofstraßen und rueen boulevards lidos laan. Das ist insofern schwierig als dass alle genannten bereiche natürlich jede menge dinge beinhalten die wir auswendig lernen oder zumindest grundsätzlich verstehen müssen um ein gedicht auch selbständig analysieren und anschließend interpretieren zu können gedichtinterpretation. Das reisen in ferne länder ist heute eine selbstverständlichkeit zumindest für die reichen europäer. Meinen sie aus habana weiß und hibiskusrot bräche ein ewiges manna für ihre wüstennot. Durs grünbein kosmopolit das gedicht präsentiert den rückblick auf viele reisen die das lyrische ich gemacht hat.
Doch manch ein dichter hat sich trotzdem auf den weg gemacht und seine erfahrungen in gedichte gekleidet. Das am 23 12 1950 erstveröffentlichte gedicht setzt als rahmensituation ein gespräch zweier zeitgenossen voraus in dem einer der beiden sich darüber beklagt z b. Das reisen ist ein schritt in der veränderung eines menschen in ein anderes stadium. Im ersten teil geht es um die beschwerlichkeiten die damit auch verbunden sind. So wird die reise auch zum reifeprozess.